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Tourismus Marketing & Stadtmarketing












Textproben aus unseren Arbeits- und Reiseberichten

Als Auftraggeber fragen Sie sich natürlich berechtigterweise, wie das Ergebnis unserer Arbeit wohl aussehen mag. Leider können wir Ihnen an dieser Stelle keinen kompletten Stadtvisite-Bericht zeigen. Denn selbstverständlich bewahren wir über unsere Arbeit für bisherige Kunden Stillschweigen. Aber hier sind einige, kurze Auszüge aus unseren Arbeits- und Reiseberichten, die wir für andere Kunden bereits angefertigt haben. So bekommen Sie zumindest eine ungefähre Vorstellung unserer Arbeit.

Wie zufrieden unsere bisherigen Kunden damit waren, können Sie hier bei unseren >> Referenzen nachlesen.

(Hinweis: Eigennamen sind weitgehend verändert bzw. unkenntlich gemacht.)


Textauszug zum Thema Hotellerie:
[...] Die ansonsten recht freundliche Bedienung ist am Ende unseres Besuchs fast entrüstet, als wir sie bitten, uns ein oder zwei Zimmer zu zeigen, die wir für einen Besuch unserer (fiktiven) Radlergruppe im kommenden Frühjahr mal anschauen möchten. "Ich kann Ihnen die Zimmer nicht zeigen. Ich muss sie doch hinterher alle wieder säubern!" Diese Replik auf eines unserer Standardansinnen bei Stadtvisiten ist uns in 8 Jahren noch nicht untergekommen. [...]


Textauszug zum Thema Gastronomie / Stadtgestaltung:
[...] Das kleine dreieckige Areal hinter dem Marktplatz wird gesäumt vom Musikhaus "Dur", einem Weingeschäft, dem Chocolatier und einem Café. Wir stellen uns vor, hier ab Frühjahr Platz nehmen zu können und mit Kaffeepott und Schoppenglas anzustoßen. Für Musik wäre natürlich gesorgt. Eine Sitzgelegenheit fehlt hier derzeit, dabei böte sich eine Rundbank um Baum und Strauch an. Wir finden, der kleine, aber feine Platz sollte einen Namen bekommen. [...]


Textauszug zum Thema Fußgänger:
[...] Der Gehweg innerhalb der Biegung vor der Bar ist schmal und sollte aus Gründen der subjektiven Sicherheit für die Passanten mit einer Kette zur Straße hin gesichert werden. Dies könnte vielleicht auch manch einen Barbesucher zu später Stunde retten, wenn er die Treppe vom Eingang herunter wankt. [...]


Textauszug zum Thema Stadtbild / Bebauung:
[...] Zurück zum Hauptplatz bemerken wir in einem der Pavillons hinter dunklem Glas Gestalten, die sich erst bei Annäherung als Mitarbeiter der städtischen Verkehrsgesellschaft halbwegs identifizieren lassen. Muss das so geheimnisvoll aussehen? Das Pavillon – Ensemble ist dazu nach unserer Einschätzung nicht in das Gesamtbild des Platzes integriert, hat überdies dunkle Ecken und Nischen. [...]


Textauszug zum Thema Einzelhandel:
[...] XY Mode, Neustr.: Mo-Fr 10 – 18 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr. 4 Stufen. Amexo akzeptiert. Die Schaufenstergestaltung ist großzügig, frisch, auf Hingucker ausgerichtet und lässt Blicke in das Geschäft zu. Ab und zu Ware vor dem Laden. Das Geschäft ist am Ende der Sichtachse von der Bahnhofstr. insgesamt eine veritable Erscheinung, was auch am Abend für die Schaufensterbeleuchtung gilt. Hin und wieder ist nur eine Seite der Fensterfront beleuchtet. Angenehme Begrüßung beim Eintritt durch eine gepflegte Dame. Der Laden ist übersichtlich und wirkt auch für den Kunden beim Erstbesuch wohl strukturiert. Blickfänger gibt es im Laden nicht, wenn man von der Schaufensterware absieht. Beim Umhersehen genießen wir die Bewegungsfreiheit im Geschäft, stellen aber fest, dass es, bezogen auf die Verkaufsfläche, verhältnismäßig wenig Ware gibt. Für ein DOB-Geschäft kommt nach unserem Geschmack die intime Verkaufs- und Wohlfühlatmosphäre ein wenig zu kurz. Es werden zu wenige Lichtakzente gesetzt. Die Verkäuferin ist sehr bemüht bei der Suche nach dem, was gefallen könnte (in unserem Fall Damenpullover). In der aufgesuchten Umkleidekabine gibt es keinen Spiegel und keinen Schuhanzieher. Mit nicht übermäßigem Aufwand würde das Geschäft bei der Selbstdarstellung im Innern mehr Kaufanreize bieten. [...]


Textauszug zum Thema Stadthygiene:
[...] Rewe im Zentrum: Zum Einkaufsmarkt haben wir nichts Negatives zu vermelden,….., freuen uns jedoch vor allem, dass wir hier im Haus die einzige (halb-) öffentliche Toilette in der Stadt finden. [...]


Textauszug zum Thema Verkehrsgefährdung:
[...] An der Einmündung vom Steinweg in die Kurve von Bahnhofs- und Mühlenstr. laufen die Menschen sehr oft über das gesamte Fahrbahndreieck, wir auch. Hier, wo es viele Läden gibt, suchen sich die Passanten eben die kürzesten Wege. Der Einmündungsbereich könnte in Gänze eine kleine verkehrsberuhigte Zone sein, optisch angezeigt durch Markierungen auf den Fahrbahnen, an den drei Zufahrten davor zusätzlich gesichert durch Blinklichtzeichen. Der Sinn der Ampelanlage weiter westlich in der Mühlenstr. erschließt sich uns bis zum Ende der Visite nicht. [...]


Textauszug zum Thema Beleuchtung:
[...] Im Schlosspark ist es bei Dunkelheit ziemlich finster. Die wenigen Wandleuchten sowie Bodeneinbauleuchten als Baumillumination (viele von ihnen leuchten bei unserem Aufenthalt nicht) geben nur spärliches Licht. Hier schlagen wir anstelle der historisierenden Wandleuchten eine Lichtakzentuierung des Gartenbereichs durch den Einsatz von etwa kniehoher Pollerbeleuchtung vor, welche auf die Gebäude am Rande abstrahlen und zudem die Wegführung markieren würde. Sie dürften durchaus in ihrem Auftritt einen neuzeitlichen Kontrapunkt zur alten Gebäudesubstanz am Ort bilden. [...]


Textauszug zum Thema Mitbringsel:
[...] Abgesehen von Produkten aus der Touristinformation und der Buchhandlung finden wir nur in der "Confiserie Lecker" etwas. Es sind Pralinen und kleine Schokoladentafeln mit Motiven aus Neustadt. Doch hat die Stadt mehr zu bieten, z. B. Wein und Obst. [...]


Textauszug zum Thema Radfahrer:
[...] Eine Fahrradstation für die schnelle Hilfe und Pflege könnte es im Handwerkerhof geben. Hier ist ein Radverleih bereits möglich. Preis pro Rad/Tag: 5 € gem. Flyer vom Handwerkerhof, 3,50 € lt. Website "Naturradweg". [...]


Textauszug zum Thema City-Gestaltung:
[...] In der Fußgängerzone wirkt die Marktstraße teilweise auf uns wie die Zufahrt für Lieferanten der Geschäfte. Die Fassaden sind zum großen Teil kahl. Die Buchhandlung "Besser lesen" mit ihren Schaufenstern ist der einzig positive Blickfänger hier. Die Pflastermosaiken machen den traurig anmutenden Blick durch die Straße nicht wett. Zwei Bäume an der Kaffeebar bzw. die beiden Grünpflanzen vor der Drogerie können die Tristesse auch nicht aufhellen. Wir überlegen, ob figürliche Plastiken (sitzend, lesend, grübelnd, frohlockend etc.) von bekannten Personen der Stadt die Marktstraße optisch auflockern und als Hingucker fungieren können – dabei die Lieferautos nicht stören. [...]


Textauszug zum Thema Freizeit und Vergnügen:
[...] Warum nicht darüber nachdenken, hier neben dem Gelände des Schwimmbads einen Rasenparcours für "Spielgolf" zu schaffen? Das ist eine Mischung aus Golf und Minigolf, jedoch mit größeren, naturnahen Bahnen, die nach der gegebenen Topographie bzw. eigenen Wünschen ausgestattet werden können, siehe auch www.spielgolf.com. [...]


Textauszug zum Thema Bahnhof:
[...] Da wir auf einen Blick keine Informationen über Gästetickets, Zeitkarten oder ähnliches für den Nahbereich bekommen, fragen wir außerhalb der Schalterstunde im Shop die Bedienungen danach. Keine von ihnen kann uns Genaues sagen, und wir sind froh, dass wenigstens ein friedlich angetrunkener Stehbiergast uns Tipps zur Tagesfahrt nach XY gibt. [...]


Textauszug zum Thema Touristinformation:
[...] Bei Erkundigungen über (Rad-) Wanderführer wird uns freundlich der Titel "Weinwanderweg" für 4 Euro empfohlen. Erst beim 2. Besuch erhalten wir den "Radwanderwegeführer". Vom "Wanderwegeführer" würden wir hier als "normale" Touristen nichts erfahren. [...]


Textauszug zum Thema Gastronomie / Barrierefreiheit:
[...] Viele Stufen führen zur Terrasse / Gastraum. Ein barrierefreier Zugang befindet sich am hinteren Teil des Gebäudes. Einen Hinweis darauf sehen wir nicht. [...]


Textauszug zum Thema Broschüren:
[...] Beim ersten Blättern sind wir ob der thematischen Fülle richtig glücklich mit dem Brevier, ahnen wir doch nicht, welchen Verdruss es uns noch bis zum letzten Tag der Visite und sogar bis zum Verfassen dieser Zeilen bereitet. Das jedoch bezieht sich weniger auf die Inhalte als auf das Suchen und Finden bei gezieltem Nachschlagen. Das Büchlein könnte so nützlich sein, hätte es ein Schlagwortregister, zusätzlich eine daumenfreundliche Registratur an der offenen Längsseite. [...]


Textauszug zum Thema Neukonzeptionen:

[...] Von unserer Seite kommt der Wunsch, Neustadt nicht zum Freizeitreservat zu machen, stattdessen gezielt touristisch brauchbare Einrichtungen zu empfehlen, welche ganzjährig zu nutzen sind, Bewohnern der Region "gute Arbeit" und möglichst vielen Einheimischen und interessierten Neuresidenten ein Mehr an Lebensqualität zu geben. Daher der Vorschlag an den Eigentümer des Schlosses:

Das an einer direkten Sichtachse zum See liegende Barockschloss könnte ein "Kreativ – Hotel" werden, in dem die Gäste nicht nur Verwöhnurlaub mit Wasserfreuden am See genießen, sondern im Haus….eine aus den Angeboten selbst gewählte künstlerisch geprägte Auszeit nehmen könnten. Unter Anleitung von Malern, Graphikern, Bildhauern etc. würden den Gästen Kenntnisse vermittelt, die ihnen hier und später zuhause "Wellness im Schaffen" bieten. Die Angebote könnten durch Exkursionen und künstlerische Tätigkeit in der Natur ergänzt werden. Ausstellungen "richtiger" Kunstschaffender, vielleicht auch Konzerte, sollte das Haus daneben gleichfalls anbieten. Dies nicht nur für seine Gäste, sondern für jedermann……Zielgruppe wären alle diejenigen Gäste, deren Sinn nach gebuchter Alltagsflucht der anderen Art steht, die eine gewisse intellektuelle Kommunikation in legerer Atmosphäre suchen und sich ansonsten bei unaufdringlichem Service freundlich verwöhnen lassen wollen. Das alles sollte nicht in luxuriösem Ambiente stattfinden, schon gar nicht in gestylter Dekadenz, hingegen ein "Kurhotel der Künste" für ein breit gestreutes Publikum,…, darstellen… Das Haus sollte durch die angebotenen Veranstaltungen einerseits und ein Extra – Angebot zum "Kunst Lernen" (ohne Hotelaufenthalt) andererseits die einheimische Bevölkerung ansprechen und damit keinen Fremdkörper in Neustadt darstellen, Idee. [...]

Ich reise niemals ohne mein Tagebuch. Man sollte immer etwas Aufregendes zu lesen bei sich haben.
Oscar Wilde